Programiermodul M030 Nachentwicklung

Neues Layout M030 für den Selbstbau

 26.07.2016

Die M030 Leiterplatten lasse ich nur bei einer Bestellmenge von mindestens 20 Leiterplatten fertigen.

Sie werden dann einen voraussichtlichen Preis von 35,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand haben. Der Leiterplatten-Kalkulator gibt den Bruttopreis ohne Mehrwertsteuer und Versand per UPS von GB an.

Dabei sind die Konturen gefräst, die Kontakte mit Steckergold Hartvergoldet (Preis pro Leiterplatte gegenüber einer reinen Zinnoberfläche [HAL] 2,40,- Euro mehr bei dieser Leiterplatte) und zum leichteren einstecken angefast.

Siehe auch meine Hinweise dazu auf der M052 Seite und den Link zu meinem Leiterplattenhersteller hier drunter.

Bestückungsdruck ist auf der Bestückungsseite vorhanden.

Bei einem Los von 30 Leiterplatten werden die Leiterplatten mit der gleichen Ausstattung und Kondition wie vor noch 20,- Euro kosten.

Finden sich nicht mindestens 20 Interessenten muss ich das Projekt in der Schublade lassen.

 

Du kannst Dein Interesse an dieser Leiterplatte oder weiteren Leiterplatten über Kontakt anmelden.

 

Eine Fertigung von Leiterplatten leite ich sofort ein, wenn die Oben genannte Anzahl von Bestellungen erreicht ist. Wegen des Brexits kann ich nicht sagen ob dieser Preis mit den genannten Konditionen auf Dauer zu halten ist. Die Leiterplatten lasse ich im Moment über eine deutsche Zweigstelle in Großbritannien fertigen.

Andere Leiterplattenhersteller sind merklich teurer oder erfüllen nicht meine Kriterien.

 

 

 

Die Leiterplattenfirma bei der ich die Leiterplatten bestelle informiert über den Sinnvollen Einsatz verschiedener Leiterplattenoberflächen.

HAL, eine Zinnlegierung meist SnCu3,5Ni0,1 ist darin nicht als Kontaktmaterial empfohlen!

Ein Leiterplatten-Kalkulator ist vorhanden!

Achtung! Der Leiterplattenkalkulator gibt Bruttopreise aus (Ohne Mehrwertsteuer und UPS-Versand aus GB). Fräsungen und Steckergold (Hartgold auf Nickel) kosten extra!

Fertigung nur für Firmen!

Der 2708-Programieradapter

( Der auch die TMS2716 lesen und brennen kann), kostet als Leiterplatten-Satz 15,- Euro.

Wenn die Leiterplatten als Zubehör mit meiner M030 Leiterplatte bestellt werden kostet der Satz 5,- Euro. Im Zusammenhang mit dem M030 würde ich weitere Leiterplattensätze des 2708-Programieradapters bestellen. Heute habe ich noch 3 Leiterplattenpaare.

Sämtliche zum Aufbau nötigen Teile einschliesslich der Leiterplatten und der Programierfassung kosten 40,-  Euro. Bei Bestellung mit der Leiterplatte des M030 von mir 30,- Euro

Vollständig neu überarbeitete Variante des M030 Moduls

Frühes Layoutstadium endgültige Leiterplatte sieht anders aus

Zum Beispile ist das Lochrasterfeld größer und kann zwei 74LS138 zur alternativen Adressdecodierung aufnehmen. Ich habe aber noch ausreichend Original-PROMs zur Verfügung. Um die Universalität zu erhalten bereite ich die Aufnahme von zwei 74LS138 nicht Layoutmäßig vor. Die wenigen Verbindungen sollte jeder bei dem das nötig ist selber fertig bekommen.

Um den Leiterplattenpreis gering zu halten werden nur die wirklich benötigten Kontaktzungen gefertigt und mit Steckergold Hartvergoldet.

Neue Schaltung des M030 etwas vereinfacht und komplettiert nach meinen neuesten Erkenntnissen

Schaltungsteil 1 von 3

Die Schaltung ist in Arbeit und kommt nach Fertigstellung, vor der Auslieferung von eventuell gefertigten Leiterplatten, hier auf die Seite als PDF-Datei.

Die Schaltung ist der besseren Handhabbarkeit bei Fehlersuchen in drei Schaltungsteile aufgeteilt.

29.04.2016

 

Da mir René das versprochene Layoutfile für die Hilfe bei der Inbetriebnahme und Fehlersuche nicht herausgegeben hat mache ich mir eine eigene Variante des M030 Eprommer Moduls.

Ich bitte von weiteren Anfragen zur Hilfe bei der Inbetriebnahme des von ihm gerouteten Moduls abzusehen und sich direkt an René zu wenden. Ich kann nur noch für meine Variante eine Hilfestellung geben.

Um mir nicht nachsagen lassen zu müssen, ich habe das Layout gestohlen, habe ich die Anordnung der Bauelemente etwas verändert. Die Schaltung ist ebenfalls etwas verändert. Auch die Idee habe ich nicht von Ihm. Vor ungefähr drei bis vier Jahren habe ich versucht, über das Robotron Technik Forum genaue Unterlagen und ein Original M030 Modul zu bekommen, hatte damit aber keinen Erfolg. Deshalb hatte ich das Vorhaben auch wegen anderer Projekte verschoben. Nach Renés Initiative wollte ich mich mit einer Beteiligung zufrieden geben. Sein Verhalten mir gegenüber trotzdem ich ihn mit Material, Ideen und Zeit unterstützt habe, hat mich zum Umdenken bewogen.

Jetzt habe ich alle beim Aufbau gewonnenen Erkenntnisse  und eine Alternative Einschaltmöglichkeit von Ucc über Transistoren eingearbeitet. Wer es möchte kann aber weiterhin zwischen zwei leicht erhältlichen Typen SIL-Relais wählen und diese einsetzen.

Das Layoutfragment stelle ich nur zur Bekräftigung meiner Worte auf meine Homepage, das ich das Layout vollständig und ohne Vorlage der Leiterplatte von René geroutet habe. Nur die Lage vieler Bauelemente habe ich übernommen um ein besseres zurechtfinden in der Schaltung und auf dem Layout zu ermöglichen. Das ist aber nur bei den Schaltkreisen der Fall. Die meisten anderen Bauelemente sind anders angeordnet. Ausserdem können statt der zwei Relais zwei Transistoren eingesetzt werden.

Weiterhin habe ich Abblockkondensatoren vorgesehen.

Im Zusammenhang mit dem 2708 Adapter kann ich mir vorstellen, das es wieder einige wenige Interessenten an einem M030 Nachbau gibt.

Da ich die Zusammenarbeit mit René wegen nicht auszuräumender Meinungsverschiedenheiten aber inzwischen ablehne werde ich ihm auch keine Proms mehr liefern. Ein auf meiner Leiterplatte befindliches Lochrasterfeld auf dem endgültigen Layout, mit 8x9 Punktreihen ermöglicht aber auch andere Decodervarianten ohne PROM. Zum Beispiel die Lösung mit zwei 74LS138.

Das mein Programiergerät beim brennen der letzten Proms zerstört wurde hat ihn nicht interessiert. Er hat mir im Gegenteil eine unfreundliche, man kann sogar sagen Droh-E-Mail geschickt. Deshalb bitte ich um Verständnis für meine Reaktion. Die Proms die ich noch habe werde ich nur noch für eigene Projekte verwenden.

 

Hier drunter die bei der Zusammenarbeit von Mario Leubner, René Nitzsche und mir entstandenen Fotos und Unterlagen des ersten M030 Nachbaus

Inbetriebnahme des aufgebauten M030

Test der Software 1.6

Test mit folgenden Eproms erfolgreich!

Parameter sind auf dem Schirmbild zu sehen.

Checksumme C470H des 1702 Testroms bei allen in Ordnung!

SEEQ 2764-30  21V A  I.O.

MITSUBISHI M5L2764K         21V A  I.O.

HITACHI HN27C64G        21V A  I.O.

INTEL D2764A             12,5V  A I.O.

AMD  AM27C64           12,5V  A I.O.

TI  TMS27128         21V  A   I.O.

NEC27128D       21V  A   I.O.

FUJITSU MBM27128-30    21V  A   I.O.

HITACHI HN4827128G-25  21V  A  I.O.

MITSUBISHI  M5L27128K         21V  A  I.O.

INTEL D27128               21V  A  I.O.

FUJITSU MBM27128-30     21V  A  I.O.

SEEQ DQ27128-20        21V  A I.O.

GI  27C128-15           12,5V  A  I.O.

AMD AM27128ADC      12,5V  A  I.O.

Microchip 27C128-15   12,5  A  I.O.

 

 

 

Versuchsaufbau besteht bei mir aus einem KC85/3 mit einem M011 im Schacht C und dem M030 in Schacht 8

Der Unterstrich nach den Befehlen dient nur zur besseren Anschauung.

Die Entertaste ist sofort nach dem Befehl zu drücken.

Zwischen den Befehlsanweisungen ist ein space (Zwischenraum) zu drücken.

Auch die vorläufige Bedienungsanweisung des M030 von Mario beachten!

Start nach Erscheinen des Menüs mit:

SWITCH 8 9_Enter

SWITCH C 3_Enter

MENU_Enter

jetzt erscheint

EPROMMER und

IBN:M030 im Menü

EPROMMER_Enter

es erscheint das ausgewählte Eprommenü

soll das geändert werden, Eingabe von

EPROM 2 A 21_Enter

für zum Beispiel den 2716 mit der Programiermethode A und 21V U-Prog

mit

READ_Enter kann der Eprom ausgelesen werden. Die Daten werden in den RAM ab Adresse 4000H abgelegt

diese Daten sollen jetzt zum Beispiel in einen 27128 nach Methode A gebrannt werden

dazu geben wir ein

EPROM 16 A 21_Enter

mit dem Befehl

PROG_Enter wird der Eprom gebrannt

mit

MCRC_Enter wird die Prüfsumme im RAM ab 4000H angezeigt

mit

ECRC_Enter

wird die Prüfsumme des gebrannten Eproms angezeigt

beide sollten übereinstimmen!

Zur Sicherheit kann man jetzt noch den Befehl

COMP_Enter eingeben

damit wird der Eprominhalt mit dem RAM-Inhalt ab 4000H verglichen

Auch zum testen des M030 ist das Testfile des 1702 in der lang Ausführung gut geeignet.

Die Prüfsumme sollte damit C470H sein!

So sieht er aus mit dem Vorbau von Maik

23.01.2016 Update

Unter dem letzten Bild steht eine Erläuterung zu mehreren wichtigen Änderungen!

Ich habe bis jetzt nur 3mm Low Current LEDs eingebaut, deshalb sind sie nicht zu sehen. Ich muss erst die 5mm Typen besorgen. Sie sind bei mir steckbar.

Wichtige nachträgliche Änderung unter der Abbildung erläutert

12.01.2016

Update 23.01.2016

Neben der oberen linken Ecke  des V4093 auf dem Bild hier drüber, sitzt ein BC546B (VT06). Dahinter befindet sich eine Miniplastdiode SAY12 (VD14) mit gelber Kennzeichnung. Links daneben ist unscharf eine blaue Diode mit dem schwarzen Kathodenring nach oben zeigend zu sehen. Das ist die wichtige Änderung! Vieleicht kann sie von Euch vorläufig als VD00 in die Schaltung eingefügt werden. Sie hat die gleiche Aufgabe wie VD03 und VD04, die Programierspannung (Leitung 77) von der Ucc Leitung 100 zu trennen. Links daneben sitzt der Widerstand R31 (10K) der oben mit der Kathode der blauen Diode verlötet ist.  Die Anode der Diode sitzt im Anschlussloch des R31 Drahtes. Der Diodentyp ist unkritisch. Es kann eine Silizium Diode 1N4148 oder eine SAY17 sein. Ich habe eine ITT103 verwendet. Nur zur Orientierung, neben R31 ist eine weitere SAY12 (VD01) mit gelber Kennzeichnung zu sehen.

Diese Änderung ist meiner Meinung nach wichtig. Vorher sollte keine PIO aufgesteckt werden und Spannung angelegt werden!

Normalerweise kann auch ohne diese Diode nichts passieren. Bei einigen Konstellationen kommt es aber dazu das die Ladung des Kondensators C114 über die Widerstandsnetzwerke an die PIO-Ports gelegt wird. Das ist besonders in der Aufbauphase möglich. Aber auch im Fehlerfall. Um das zu vermeiden ist die Diode VD00 vorgesehen. Wer noch mehr Sicherheit haben möchte, kann noch eine 6,2V Z-Diode irgendwo von der Leitung 100 (K) nach Masse (A) Anschliessen. Dann sind die PIOs auch besser gegen statische Aufladung beim handeln des Eproms geschützt. Nach der Zerstörung meines Profi-Brenners habe ich es mir angewöhnt das Vorratsgefäss mit den Eproms und das Programiergerät mit einer Leitung zu verbinden. Als Vorratsgefäss habe ich einen mit Leitgummi ausgelegten Büchsendeckel genommen. Ich werde in die Fronplatte des M030 noch eine 2mm Buchse einsetzen die mit dem Masseanschluss der Messbuchse Vpp über einen 10K Widerstand verbunden sein wird. Besonders im Winter bei trockener Luft besteht dann ein Schutz gegen statische Aufladungen die nach Masse abgeleitet werden können wenn man die Eproms dem Vorratsgefäss entnimmt.

Beim Aufbau von Marios, Manfreds und meinem Exemplar sind uns noch nötige Änderungen aufgefallen.

 

Die Schaltung zu dem Projekt findet Ihr dank der Erlaubnis von Mario auch hier drunter.

 

Änderung damit die Datenblattwerte des TMS27C128 und weiterer Eproms eingehalten werden

R102 auslöten und die Seite mit dem Widerstandskörper in die Bohrung einlöten in der vorher der lange Anschlussdraht gelötet war. Das ist der nötige 12V Anschluss. Jetzt von dem Langen Anschlussdraht von R102 einen dünnenn isolierten Draht der bis zum Widerstand R94 reicht anlöten.
Den Widerstand R94 auslöten und jetzt wieder mit 4,7K in das freie Bohrloch das an die Anode der Diode VD04 geht löten. Draht zum Bohrloch etwas länger lassen. Das nach Oben zeigende Ende  an den Draht der die 12V heranführt löten. Das zur Diode VD04 zeigende Ende mit dem Kathodenanschluss der Diode VD06 verlöten.
In die Durchkontaktierung B1A (Masse) am Steckverbinder eine 5,6V Z-Diode mit der Anodenseite Einlöten. Die Kathodenseite an das in der Leiterplatte verlötete Ende von Widerstand R94 löten.
Damit ist der Umbau fertig und die Datenblattwerte für die TMS Eproms werden eingehalten.
Nicht vergessen Isolierschlauch rüber zu ziehen!
 

19.02.2015

 

Heute habe ich von Ralf Däubner die freundliche Erlaubnis erhalten die von Ihm erstellte Anleitung auf meiner Homepage zu veröffentlichen.

Sobald die Leiterplatten fertig und verteilt sind werden von René, Mario Leubner und mir, die Unterlagen zum M030 überarbeitet, so das auch die neuen Möglichkeiten und Eigenschaften berücksichtigt werden.

Einstellregler Berechnungen für die Spannungsauswahl

Vorläufige Inbetriebnahmeanleitung des Programierspannungsteils


Vor dem Einstellen und Test komplett durchlesen!
Nach dem Bestücken aller Bauelemente des Analogteiles, der Schaltkreisfassungen des Digitalteiles, der Kondensatoren und der SIL-Widerstände unter Berücksichtigung der richtigen Polarität und Einbaulage der Bauelemente, ist erst einmal die Programierspannung einzustellen. Nur die darauf befindlichen Schaltkreise MC34063A und 4093 sind zu stecken! Die Einstellregler  P101-P103 sind auf den angegebenen Wert in der Liste vor einzustellen, sonst können Spannungswerte der Programierspannung auftreten die gefährlich sind und Bauelemente zerstören werden.
Die Leiterplatte ist dazu mit 12V an 12p zu versorgen. An Vcc sind 5V anzuschliessen.

Die in der Schaltung zu findenden Punkte 0 und I2 sind auf der Leiterplatte durch eine Drahtbrücke zu verbinden. Dadurch gelangt das Signal von den Kollektoren des VT110 und VT111  über den Widerstand R125 an die Basis von VT107.
Zum Test und zur Einstellung an die in der Schaltung zu findenden Leitungen 74 und 75 auf der Leiterplatte provisorisch Drähte in zum Beispiel die PIO-Fassung stecken (Pins der Schaltung entnehmen) und beide mit Masse an Schaltkreisfassungen verbinden. Dann sollte die LED B02 leuchten und an J101 Pin 1 die Programierspannung von 25 V anliegen. Sollte der Wert abweichen ist er vorsichtig mit dem Einstellregler P102 zu korrigieren.
J101 sitzt vorne an der Leiterplatte neben der Programierfassung. Es ist ein Masseanschluss und ein Programierspannungsanschluss. Ich habe dort einen Pfostenfeldstecker aufgelötet. Darauf eine Leitung aus einem ausgeschlachteten PC gesteckt, der dort von den Frontplatten Bedienelementen zum Motherboard führt, und an diese Leitung einen Spannungsmesser angeschlossen.
Anschliessend wird die Leitung 74 von Masse getrennt und mit dem Einstellregler P101 die Programierspannung 21 V die ebenfalls an J101 Pin 1 zu messen ist , eingestellt.
Der Anschluss von Leitung 74 wird wieder hergestellt und der Anschluss 75 wird von Masse abgetrennt. Dann kann die Programierspannung 12,5 V an Einstellregler P103 eingestellt und wieder an J101 Pin 1 gemessen werden.
Die Spannung wird nur zu J101 Pin 1 über VT103 durchgeschaltet wenn die LED B02 leuchtet!
Sämtliche Bauelemente vom 4093 Pin 3 bis zur Basis des SF818 (BC560) sollten nicht mehr als 5% abweichen!
Sind Alle Spannungen eingestellt, die Spannungsversorgung und die provisorischen Drähte entfernen. Jetzt erst alle anderen Bauelemente bestücken und die Schaltkreise aufstecken.
Damit steht der Erprobung im Computer mit dem auf Eprom befindlichen Programm nichts mehr im Wege.

Eine Softwareunterstützte Einstellmöglichkeit ist von Mario vorgesehen und wird nach der völligen Fertigstellung des Projektes vorgestellt und erläutert.

Bedienungsanleitung von Ralf Däubner

EPROM-Brenner-Modul M030

von Ralf Däubner

Hersteller: MPM Mühlhausen; fertiggestellt von Mario Leubner; Handbuch erstellt von Ralf Däubner

1. Einleitung

Mit dem Modul M030 (siehe auch KC-News 4/98) ist es möglich, EPROMs, wie sie zum Beispiel in Modul M025 User Prom eingesetzt werden, zu brennen. Leider ist es nicht möglich, die vier EPROMs dieses Moduls ,,in einem Rutsch`` zu brennen.

Es können EPROMs von Typ 2716 bis zum Typ 27256 gelesen und gebrannt werden. Damit sind kleinere, häufig benötigte Tools und Anwenderprogramme auf EPROMs für das KC-System ständig verfügbar. Nach dem Einschalten des Computers und der entsprechenden Modulzuweisung sind diese Programme damit abarbeitungsfähig.

Unter der Beachtung der Modulpioritätskette des KC-Systems und den Unterschieden der einzelnen Grundgeräte D001 werde ich mich bemühen, diese Anleitung möglichst verständlich zu gestalten.

2. Inbetriebnahme

2.1. Stecken des Moduls

Das Modul kann prinzipiell in jedem Modulschacht betrieben werden. Das Stecken erfolgt im stromlosen Zustand, um Beschädigungen des Gerätes zu vermeiden. Dabei muß darauf geachtet werden, daß die Modulkette geschlossen ist.

2.1 Schalten des Moduls

Mit dem Menübefehl SWITCH wird das Modul aktiviert. Bei dem Model KC 85/3 muß zuerst mit SWITCH 2 0 der Basic-ROM ausgeschalten werden. Dann kann das Modul mit

 

   SWITCH <schachtnummer> [c]1

eingeschalten werden. Damit ist das Modul betriebsbereit.

3. Bedienung des Moduls

Grundsätzlich kann jeder Bedienungsschritt mit BREAK (BRK) abgebrochen werden. Das Stecken des EPROMs hat so zu erfolgen, daß die Kerbe nach links zeigt und der EPROM rechtsbündig eingesetzt wird.

3.1 Mainmenü

Mit EPROMMER (ganz oben im KC-Menü) wird das Mainmenü aufgerufen. Als erstes wird gefragt, was für ein EPROM gebrannt werden soll. Mit den Cursortasten UP/DOWN und ENTER wird der gewünschte EPROM gewählt:

   **PROGRAMMIG DEVICE**

   EPROM - TYPE:

   1=2716
   2=2732
   3=2764
   4=27128
   5=27(c)256
   6=27(c)256a
   7=EXIT

3.2 Brennermenü

Nach Auswahl des EPROMs erscheint im unteren Teil des Bildschirms ein Menü. In der Mitte des Bildschirms wird darauf hingewiesen, daß der EPROM zu Stecken ist (STICK EPROM >> [27128]).

1=READ ... lesen des EPROM-Inhalts und kopieren in der Arbeitsspeicher


EXPANDER-RAM (Y/N): y(enter)


Meldung: SWITCH (schachtnummer) 43


Meldung READ:


ROM: 0000h - 3FFFh (gewünschte Anfangs- und Endadresse)


RAM: 0400h - 43FFh (gewünschte Anfangs- und Endadresse)

Nach dem Beantworten der Fragen, wird der EPROM ausgelesen und dessen Inhalt in den Speicher des Grundgerätes geschrieben. Damit kann der Inhalt bequem auf Band gesichert werden und steht der weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

Nach Beendigung des Vorgangs wird eine Checksumme ausgegeben.

2=COMPARE ... Vergleich der Speicherbereiche
3=CHECKSUM ... Checksumme ermitteln (RAM/ROM)
4=CHECK OF BYTECHANGE ... Bytegleichheit ermitteln
5=BLANKTEST ... Test, ob EPROM leer ist
6=PROGRAMMING ... Frage nach Expander-RAM (RAM/ROM)


Menü: Vpp POWER SUPPLY
7=DISPLAY ... wie CAOS-Menüpunkt (RAM/ROM)
8=TAPE ... Wie CAOS-Menüpunkt
9=EXIT ... Rückkehr zu CAOS

Mit EXIT gelangt man wieder in das CAOS-Menü zurück. Da das Modul für den KC85/3 entwickelt worden ist, habe ich die Anleitung mit Hilfe eines KC85/3 erstellt. Das Programm EPROMMER ist auf C000h festgelegt, so daß das Modul mit als erstes aktiviert werden muß, also nach Möglichkeit in den am höchsten priorisierten Modulschacht stecken. Obwohl man oft genug ,,rausgeschmissen`` wird, bleibt der Speicherinhalt des ausgelesenen EPROMs im Arbeitsspeicher erhalten. Anfangsadresse ist 400h und Endadresse je nach verwendeten EPROM:

2716 ... 0400h - 0BFFh
2732 ... 0400h - 13FFh
2764 ... 0400h - 23FFh
27128 ... 0400h - 43FFh
27256 ... 0400h - 83FFh

Damit kann man einigermaßen gut arbeiten, sollte man sich einen sogenannten Hex-Rechner zulegen/programmieren. Glücklicherweise liegt der Quelltext für das Programm EPROMMER vor, wofür ich mich bei Mario Leubner bedanken möchte.

Beim Modell KC 85/2 (HC-CAOS 2.2) ist ein Abschalten des BASIC nicht erforderlich, da es als M006 BASIC oder als Tape-Version nachträglich vorliegt. Das M006 BASIC sollte nach Möglichkeit nicht gesteckt bzw. aktiviert werden, da sich der BASIC-EPROM nicht abschalten läßt.

Bei dem Modell KC 85/4(5) (HC-CAOS 4.1-3) wird BASIC nachträglich durch das Menüwort BASIC eingeschalten. Der Bereich ab C000h ist im CAOS-Modus frei!